Übungsanlage

Atemschutz- Übungsanlage Rottenburg Am Neckar

  • qualifizierte AUSBILDUNGas_logo1
  • tiefgreifende FORTBILDUNG
  • aktuelle SCHULUNGEN

2008 wurde die Technik der Kreis-Atemschutz-Übungsanlage erneuert, hierbei wurden der Ab- und Ausbau der alten Anlage und der Umbau der Räumlichkeiten in Eigenleistung von der Abteilung Stadtmitte durchgeführt.Technik:

  • Wärmebild- und Infrarotkameras sowie Abhör- und Freisprecheinrichtungen in nahezu allen Räumlichkeiten der Atemschutzübungsanlage.
  • Atemschutz. Puls-Telemetriesystem zur Überwachung der. Pulsfrequenz
  • Flaschenfüllanlage mit Anschluss für 6 Flaschen
  • Bild 1: Pausenraum
  • Bild 2: Vorbereitungsraum
  • Bild 3: Übungstank
  • Bild 4: Hausanschlüsse und Druckluftanlage
  • Bild 5: Werkstatt
  • Bild 6: Steuerpult
  • Bild 7: Laufband und Armergometer
  • Bild 8: Endlosleiter
  • Bild 9: Fahrradergometer und Schlaggerät
  • Bild 10: Industrieanlage
  • Bild 11: Heise Tür
  • Bild 12: Übungskäfig
  • Bild 13: Übungskäfig

 

 

Sinn und Zweck der Atemschutzübungsanlage:

Eine Atemschutzübungsanlage nach DIN 14093 soll eine Übung unter einsatzmäßigen Bedingungen simulieren.Dazu können in sehr beengter Umgebung durch Dunkelheit, Lichteffekten, ungefährlicher Vernebelung, Hitze und Lärmeinwirkung Stress-Situationen erzeugt und geübt werden. Eine körperlich starke Belastung wie sie bei Atemschutzeinsätzen zu erwarten ist, wird durch Arbeitsgeräte wie Schlaghammer und Endlosleiter (bzw. Laufbandergometer oder Fahrradergometer in anderen Übungsanlagen), erreicht. Spezielle Industrieanlagen-Nachbildungen vervollständigen das Trainingsprogramm. Durch zusätzliche Hindernisse während des Vorgehens werden die zu erwartenden Zugangsprobleme geübt. Weitere Gefahrenquellensimulationen finden sich hier ebenso wie bei einem richtigen Einsatz.Eine Überwachung der Übenden findet jederzeit durch die Ausbilder statt, die zu jedem Ort in der Übunsanlage einen schnellen Zugriff haben. Mit den eingebauten Infrarot Videokameras können auch in vollkommener Dunkelheit Aufzeichnungen des Übungsablaufes zur Nachbesprechung gemacht werden. Durch Wechselsprecheinrichtungen oder Funkgeräte wird eine ständige Verbindung mit dem Atemschutztrupp sichergestellt. Durch die Zugabe von Augenreizstoffen oder starken Duftstoffen kann sich jeder Teilnehmer von der Dichtheit seiner Atemschutzmaske überzeugen und das Vertrauen zu seinem Atemschutzgerät wird gesteigert.Nach der Übung werden die Atemschutzgeräte durch auswechseln der Atemluftflaschen und Kurzüberprüfung durch den Teilnehmer wieder einsatzbereit gemacht. In der Atemschutzwerkstatt werden die Atemschutzmasken gereinigt, desinfiziert und getrocknet. Mit den vorhandenen Prüfeinrichtungen können die Atemschutzmasken und Atemschutzgeräte durch die Atemschutzgerätewarte überprüft werden. Die Atemluftflaschen werden umgehend mittels eines speziellen Atemluftkompressors befüllt. An die abgefüllte Atemluft werden bestimmte Qualitätsanforderungen gestellt. Diese können mit einem geeigneten Meßgerät überprüft werden. Für die Teilnehmer besteht bei unserer Einrichtung nach den schweißtreibenden Übungen die Möglichkeit zu duschen. Der Flüssigkeitsverlust des Körpers kann durch ein geeignetes Getränk ausgeglichen werden

Wer kann diese Anlage Nutzen ?

Diese Anlage ist für die Nutzung durch die Feuerwehren der großen Kreisstadt Rottenburg sowie aller Feuerwehren des Landkreises Tübingen vorgesehen. (Ausgenommen die Feuerwehren der Stadt Tübingen, da diese über eine eigene Atemschutzübungsanlage verfügen).Feuerwehren aus benachbarten Landkreisen sowie andere Hilfsorganisationen wie THW und DRK etc. sowie Firmen die Atemschutzgeräteträger benötigen können je nach verfügbarer Kapazität ebenfalls bei uns die Aus- und Fortbildung absolvieren.