Brand Hagenwörtstraße >> Einsatzbericht

Datum: 2. August 2015 
Alarmzeit: 18:30 Uhr 
Alarmierungsart: Schleife 18410 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Rottenburg Stadtmitte 
Fahrzeuge: 1/19-1, 1/23, 1/44, 1/45, 1/52, 1/74 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Kiebingen, Feuerwehr Tübingen, Feuerwehr Wurmlingen, Führungsgruppe Rottenburg 


Einsatzbericht:

Großbrand verhindert

Sonntag; 02. August 2015, Hagenwörtstraße Rottenburg

Fast genau um 18:30 Uhr erfolgte der Alarm für die Feuerwehr Rottenburg- Mitte mit dem Stichwort Feueralarm F3, Brennt Unrat am Gebäude

Schon auf der Anfahrt zum Rettungszentrum sahen die anrückenden Kräfte einen riesigen, schwarzen Rauchpilz über der Innenstadt.

Meldungen, auch von angerückten Einsatzkräften: Vollbrand von Geräteschuppen zwischen Wohngebäuden und Neckar, direkt angebaut an angrenzenden Wohngebäuden.

Es rückte aus, der erweiterte Löschzug Rottenburg- Mitte mit Führungsfahrzeug ELW, MTW, LF20; LF-KAT, TLF, ELW Kommandant sowie die gleichzeitig angeforderte Drehleiter 23/12 sowie ein Führungsfahrzeug der Feuerwehr Tübingen-Mitte. (Die Drehleiter der Feuerwehr Rottenburg wurde am Vortag bei einer Einsatzfahrt beschädigt und war deshalb nicht einsatzbereit)

Schon auf der Anfahrt wurde über die Einsatzleitung im MTW die Feuerwehren aus Wurmlingen mit LF 16 und Kiebingen TLF 16/25 sowie die Führungsgruppe der Feuerwehr Rottenburg nachgefordert.

Die Geräteschuppen / Garagen standen beim Eintreffen der ersten Lösch- Fahrzeuge schon in Vollbrand. Teilweise griff das Feuer schon auf die angrenzenden Wohngebäude über.

Der Löschangriff erfolgte von zwei Seiten. Mit drei C und einem B-Rohr wurde das Feuer von der Seite Hagenwörtstraße aus, im direkten Außen- und Innenangriff, bekämpft. Weitere C- Rohre wurden in die angrenzenden Wohngebäude zur Sicherung vorgenommen. Diese Trupps durchsuchten die ca. zehn verwinkelten Wohnungen nach evtl. noch anwesenden Personen.

Ein zweiter Löschangriff erfolgte über Vordächer und Terrassen. Die beiden hier agierenden Angriffstrupps hatten die Aufgabe, die Übergriffstellen zu den Wohngebäuden abzulöschen. Zu dieser Brandbekämpfung musste durch diese Trupps auch ein mit Kupferblech abgedecktes Dach mittels Multicut- Säge geöffnet.

Die in Stellung gebracht Drehleiter musste in den Einsatz nicht eingreifen da ein kompletter Übergriff der Flammen auf die Wohngebäude verhindert werden konnte.

Dank der effizienten und schnellen Löscharbeiten konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 19:15 Uhr wurde „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ gemeldet.

Mit drei Hochdrucklüftern erfolgte die Entrauchung der angrenzenden, verrauchten Wohnungen.

Da fast sämtliche, vorhandenen Atemschutzgeräte im Einsatz waren, erfolgte zur Wieder-Aufrüstung der Fahrzeuge die Nachforderung des AB Atemschutz der Feuerwehr Tübingen.

Eine Brandwache blieb mit LF20 bis gegen Mitternacht vor Ort.

Am Montag den 03. August gegen 7:30 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung der Feuerwehr Rottenburg- Mitte für Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz:

Feuerwehr Rottenburg- Mitte

Löschfahrzeuge:
LF20
LF-Kat
TLF 16/25

2 MTW
RW 2
GW/T
ELW
ELW Kommandant

Abteilung Wurmlingen:
LF16

Abteilung Kiebingen:
TLF 16/25

Abteilung Ergenzingen:
Führungsgruppenfahrzeug

Feuerwehr Tübingen
DL 23/12
ELW
WL ABB Atemschutz

Rettungsdienst:
3 RTW
1 Notarzt

Stadtwerke Rottenburg
Störungsdienst

Verwaltung:
Erster Bürgermeister, Volker Derbogen
Leiter des Ordnungsamtes, Markus Braun

Polizei:
Mehrere Fahrzeuge, auch für Absperrmaßnahmen

Presse:
Schwäbisches Tagblatt
Schwarzwälder Bote
GEA Reutlingen

Bericht: Theo Sattler
Bilder: Wolfgang Frank