LKW Unfall Rottenburg

Datum: 7. Mai 2014 
Alarmzeit: 7:37 Uhr 
Art: Technische Hilfeleistung 
Fahrzeuge: 1/19-1, 1/23, 1/50, 1/52 
Weitere Kräfte: Rottenburg-Stadtmitte 


Einsatzbericht:

Verkehrsunfall auf der Osttangente

Am Mittwoch den 7. Mai 2014 ereignete sich auf der Osttangente der Stadt Rottenburg ein Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Sülchenstraße (L 372), beteiligt waren 2 Lkw`s. einer der beiden Fahrer wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt.

Um 7 Uhr 39 wurde entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung der Feuerwehr Rottenburg für die Abteilung Stadtmitte Vollalarm ausgelöst. Stichwort: Alarm, Verkehrsunfall, eine Person eingeklemmt, Lkw beteiligt.

Um 7 Uhr 42 rückte dann der Vorausrüstwagen 1/50 aus, gefolgt von dem Rüstwagen 1/52 und dem Tanklöschfahrzeug 1/23. Die Einsatzleitung fuhr mit dem MTW 1/19/1 an. Aufgrund der kurzen Anfahrstrecke traf der VRW bereits nach einer Minute an der Unfallstelle ein und traf folgende Lage an:

Ein Lkw (Wechsellader mit Absetzmulde) fuhr an der Anschlussstelle links in Richtung Industriegebiet in die Osttangente ein, ein aus dieser Richtung kommender Lkw erfasste den einfahrenden Lkw hinter der Vorderachse im Bereich des Unterfahrschutzes. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der erfasste Lkw um über 5 m verschoben und dabei noch um ca. 45° gedreht. Der Fahrer des auffahrenden Lkw`s war im Bereich des Fußraumes eingeklemmt.

Die Besatzung des VRW`s entfernte zunächst die Fahrertür, hierbei wurde sie von den Besatzungen RW und TLF unterstützt, das TLF übernahm zusätzlich den Brandschutz an der Einsatzstelle. Mit der Arbeitsplattform und der Steckleiter wurde der Höhenunterschied am LKW ausgeglichen. In Absprache mit dem Notarzt, wurde die eingedrückte Fahrerkabine mit hydraulischen Rettungsgeräten wieder aufgebogen und gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde der Fahrer anschließend aus der Fahrerkabine befreit.

Beide Unfallfahrzeuge wurden von ihrer Stromversorgung getrennt und auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden, da Betriebsstoffe auch ins Erdreich eingedrungen waren, wurde das Landratsamt Tübingen, Abt. Umwelt hinzugezogen.

Der VRW und der RW konnten von der Unfallstelle abrücken und ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen, um den Brandschutz weiterhin sicherzustellen verblieb das TLF noch an der Einsatzstelle.