Einsatzreiches Wochenende ,- 5 Einsätze binnen 38 Stunden (Einsatz 32. – 36.)

Gleich 5 Mal wurden die Rottenburger Floriansjünger innerhalb von 38 Stunden zur Hilfe gerufen.
Samstagmorgen erfolgte die 32. Einsatzalarmierung in diesem Jahr. Um 05:37 Uhr löste eine automatische Brandmeldeanlage  im Rottenburger Stadtgebiet aus. Bei der Lageerkundung durch den Zugführer und den Gruppenführer des ersten Löschfahrzeugs 1/44, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Aufgrund eines  Tests innerhalb der Sprinkleranlage löste die BMA aus und gab Grund zur Alarmierung.
Der zweiten Einsatz des Tages um 14:10 Uhr führte uns zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder im Rottenburger Altstadtbereich. Nach der Überprüfung der Räumlichkeiten konnte kein Grund für die Auslösung festgestellt werden, jedoch war weiterhin ein deutlicher akustischer Signalton zu vernehmen. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter wurden auf einem Außenbalkon etliche alte Rauchwarnmelder entdeckt, wovon mindestens einer ausgelöste hatte. Auch bei diesem Einsatz war kein weiteres Eingreifen erforderlich. Direkt nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus, alarmierte die Integrierte Leitstelle Tübingen die zuständige Kleinschleife zu einer Tierrettung.
Beim Verlassen der Wohnung verfing sich eine Katze in der Balkontüre und es gab kein Vor oder Zurück mehr. Mittels Anleitern der DLK 1/33 wurde sich Zutritt zum Balkon verschafft und das eingeklemmte Tier konnte gerettet werden. Das verletzte Tier wurde anschließend dem dazu kommenden Besitzer übergeben, welcher einen Tierarzt selbständig aufsuchte.
Nach einem zunächst ruhigen Sonntag wurden wir um 18:14 Uhr zu einer Ölspur im Rottenburger Stadtgebiet alarmiert. Nur 9 Minuten nachdem ausrücken des GWS 1/59 und ELW 1/11 alarmierte uns die Leitstelle Tübingen per Funk zu einem Containerbrand im Rottenburger Industriegebiet. Zunächst rückt das TLF 1/23 zur Einsatzstelle aus. Aufgrund der deutlichen Brandausbreitung ,- zwei Bürocontainer standen nahezu im Vollbrand, wurden weitere Einsatzkräfte mit einem weiteren Löschfahrzeug 1/44 nachalarmiert. Nach dem Löschen des Containers wurde dieser vom Brandschutt befreit und weiter abgelöscht. Parallel zum Brandeinsatz waren weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung und Beseitigung der Ölspur mit dem Löschfahrzeug 1/45 ausgerückt. Gegen 20 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit im Feuerwehrhaus.

Bericht: Stefan Kabuth